Du-Lac-Verlag

heimatverbunden geschichtsbewusst fantasievoll bildhaft

Mario Anacker, Autor

Mario Anacker fand seine Begeisterung für die Sammelleidenschaft schon in früher Kindheit. 

Mittlerweile ist er durch seine langjährigen Erfahrungen mit dem Sammlermarkt fest verbunden. Seit den letzten Jahren forscht er zudem in akribischer Kleinarbeit nach Ursachen warum Märkte zeitweise boomen oder einbrechen. Warum es wichtig ist anhand von Symptomen Werte und Chancen frühzeitig zu erkennen um davon zu profitieren.

Sein größtes Anliegen ist es, Nachwuchs für diese vielseitige Leidenschaft mit Potential zu inspirieren und damit weiterhin wichtige Kulturgüter über Generationen aufzubewahren. 

Denn Sammler sind Menschen, die lebendige Geschichte und das darin verborgene Wissen in die Zukunft weiterreichen.  


Die 0 Euro Souvenirscheine – Sammelgebiet mit Potential!  

Auch wenn es einige denken mögen, 0-Euro-Scheine sind kein schlechter Scherz oder irgendwelche Fantasiebanknoten. In Wirklichkeit handelt es sich um ein von der EZB genehmigtes Marketing-Programm für Städte und Kulturelle Einrichtungen, die diese geldscheinähnlichen Drucke mit eigenem Motiv in limitierter Auflage von einer Sicherheitsdruckerei herstellen lassen können und über Ihre Einrichtung vertreiben dürfen. Auch wenn der Auftraggeber dieser Scheine das Motiv auf der Vorderseite selber bestimmen kann, bleibt das Grunddesign, Rückseite und Farbe für alle Kunden gleich. Alle Scheine werden auf echtem Banknotenpapier gedruckt und enthalten Wasserzeichen, Intaglio, Kontrollnummer, Hologramm und einen segmentierten Sicherheitsfaden. Bereits kurz nach dem Erscheinen der ersten Serien, sind diese Noten schon zum Bestseller geworden und werden bei Sammlern weit über den Verkaufspreis gehandelt. Einige dieser Ausgaben konnten nach einem Jahr bereits Gewinnzuwächse von 2000 Prozent verzeichnen. Von daher, ist es sehr lohnenswert in Freizeitparks, Museen oder Souvenirshops nach solchen „Kulturscheinen“ Ausschau zu halten, denn die meisten Serien sind bereits nach kurzer Zeit vergriffen. Also, schnell sein lohnt sich besonders!


Details zum 0 Euro Schein

Mit der Größe von 135 x 74 mm gleicht das Format ungefähr einer 20 Euro Banknote. Alle Scheine werden mit der Hauptfarbe violett auf Banknotenpapier hergestellt und enthalten hochwertige Sicherheitsmerkmale. Die Buchstaben (Präfix) vor der Kontrollnummer sind vierstellig und geben Hinweis auf Ausgabeland, beauftragte Sicherheitsdruckerei und enthält einen internen Kundencode. Der Verkaufspreis pro Schein liegt momentan zwischen 2–5 Euro bei einer durchschnittlichen Auflage von 5.000–20.000 Exemplaren. Selbstverständlich muss in Zukunft von einer steigenden Auflagenhöhe ausgegangen werden, da bereits schon jetzt die Nachfrage steigt. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die meisten Scheine von deutschen und französischen Einrichtungen herausgegeben, aber auch aus Belgien, Griechenland, Österreich, Spanien und der Schweiz sind einige Serien bekannt. Doch bedingt des großen Erfolges dieses Programms, werden sich auch andere EU-Staaten schon sehr bald mit eigenen Ausgaben anschließen.  

Da auch der Sport zur Kultur gehört, könnten demnächst auch Bundesligavereine eigene Serien herausgeben. Dieses würde dann sehr wahrscheinlich einen „Run“ auf solche Scheine auslösen und eine exorbitante Wertentwicklung mit sich ziehen.

Aktuell werden sogar erste Serien auf Polymer (Kunststoff) anstelle Papier produziert. Auch diese Scheine sind natürlich streng limitiert und werden in Kürze vergriffen sein. Absolut spannendes und chancenreiches Sammelgebiet für Jedermann! 

Stand: 01. September 2017                                      

Mario Anacker


Der neue 50er ist da!

Mittlerweile dürfte ihn jeder schon einmal gesehen haben. Ab April 2017 spuckten die Geldautomaten in Deutschland den neuen 50-Euro-Schein aus. Damit gliederte sich auch diese Wertstufe den bereits verausgabten Banknoten der zweiten Euro-Generation an. Dementsprechend gab es auch keine weiteren Überraschungen, was drucktechnische Sicherheitsmerkmale anbelangt. Leider sah man auch bei dieser Note vom Intaglio (Stichtiefdruck) auf der Rückseite ab, eine Entscheidung, die nicht nur bei Sammlern auf Kritik stößt. 
Aus Erfahrung sind wieder in der Phase der Erstausgabe von neuen Banknoten Fehldrucke aller Art möglich. Es lohnt sich, zu diesem Zeitpunkt beim Abheben von Geld sehr genau hinzuschauen. Es können, wie schon so oft, Teile des Druckbildes fehlen oder farblich verändert sein, Kontrollnummern nicht übereinstimmen oder gänzlich fehlen, die Aussparung des Durchsichtfensters vergessen worden oder Fehlschnitte entstanden sein und so weiter.
Insbesondere während der Phase der Erstausgabe einer Banknote handelt es sich hierbei um Abarten, somit um ein drucktechnisches Versehen des Herstellers, was für den Finder solcher Stücke kein Ärgernis sondern ein Glücksfall bedeutet, da der Sammlerwert deutlich über dem Nennwert liegt.
Zu einem Zeitpunkt nach der Erstausgabe, können zwar weiterhin Fehldrucke auftauchen, dieses können aber auch Blüten (Falschgeld) oder manipulierte Stücke sein. Also, jetzt aufpassen lohnt sich am meisten! 

Der abgebildete Schein stammt von einem deutschen Hersteller. Hinweisgeber ist der erste Buchstabe vor der Kontrollnummer (Präfix), der im Gegensatz zur ersten Euro-Serie nicht für das Ausgabeland steht, sondern auf die beauftragte Wertpapierdruckerei hinweist. Der zweite Buchstabe gehört ebenfalls zum Präfix, kennzeichnet aber nur die Serie. 

Bei dem vorliegendem Schein bedeutet das wie folgt: 

W = Giesecke & Devrient in Leipzig, A = interne Serie A

Stand: 15. Juli 2017

 

Mario Anacker

 

 

 

 

 

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Zwei Gleichungen aus W. Kimball Kinnisons Mondmathematik: 

Mond + Meteorit schlägt ein = zunehmender Mond

Mond - Astronaut nimmt Mondgestein mit zur Erde = abnehmender Mond.